AnimagiC 2019: Die große Messe im Fazit!

   Dienstag, 10. September 2019  
animagic 2019

Am 2. August 2019 war es wieder soweit. Die AnimagiC öffnete für alle Fans der japanischen Popkultur ihre Türen und wartete, wie in jedem Jahr, mit einem großen Aufgebot an Ehrengästen, Panels und Ankündigungen im Bereich Manga und Anime auf. Auch wir haben die diesjährige Veranstaltung besucht und möchten nun unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen!

Die AnimagiC gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen der Anime- und  Mangaszene in Deutschland. Wie schon seit 2017, fand die diesjährige Veranstaltung im Congress Center des Mannheimer Rosengartens statt. Vom 2. bis einschließlich 4. August konnten Fans von Anime und Manga wieder auf Autogrammjagd gehen, informative Panels der Publisher besuchen und unter anderem Konzerte von japanischen Sängern erleben. Aber natürlich waren auch die Publisher mit ihren neusten Erscheinungen und Ankündigungen vertreten. Wir möchten allen, die leider keine Möglichkeiten hatten selbst vor Ort zu sein, einen Einblick gewähren. Ob sich ein Besuch der AnimagiC lohnt, erfahrt ihr in unserem Bericht zur AnimagiC 2019.


Anreise und Organisation

Wer eine der wichtigsten Messen rund um Anime und Manga erreichen möchte, hat viele Möglichkeiten. So bietet die Messe für Autofahrer eine Menge Parkmöglichkeiten. Auch für den öffentlichen Nahverkehr ist die Anreise zum Rosengarten recht unkompliziert, da viele Verbindungen in regelmäßigen zeitlichen Abständen erfolgen. Jedoch sollte man sich viel Zeit für den Einlass einplanen. Denn bereits vor dem offiziellen Start bildeten sich Schlangen aus hunderten Besuchern. Es wurden zwei Eingänge zur Verfügung gestellt, wodurch es zwar durch Taschenkontrollen zu leichten Verzögerungen kam, man aber doch recht unkompliziert in die Veranstaltung eintreten konnte. Im Vorfeld konnte man sich sein Messebändchen in einem seperaten Raum abholen, welches man beim Einlass nur noch vorzeigen musste.

Im gesamten ist die Messe barrierefrei, wodurch Besucher im Rollstuhl oder Familien mit Kinderwagen keine Probleme haben, in die Räumlichkeiten hinein zu gelangen. Eine kleine aber dennoch wichtige Verbesserung in diesem Jahr war, dass das mitführen von Getränken erlaubt ist. Zuvor war dies von den Vermietern des Rosengartens nicht gestattet. Dieses Mal durfte pro Person eine 0,5 Liter Falsche mitgeführt werden. Wem dies nicht ausgereicht hat, der konnte sich in dem Restaurantbereich auf der ersten Ebene Nachschub holen. Zwar kann man sich über die sogenannten Messepreise streiten, diese waren jedoch in einem humanen Rahmen. Außerdem konnte man das Gelände zu jeden Zeitpunkt verlassen, wodurch man sich auch anderweitig versorgen konnte.


Die Jagd nach den Autogrammen und Neuheiten

Unser Besuch der diesjährigen Veranstaltung startete am 2. August. Noch bevor die AnimagiC 2019 um 14:00 Uhr ihre Tore öffnete, waren die Schlangen der wartenden Fans auf eine ordentliche Länge angewachsen. Schließlich gab es für jeden Besucher wieder die Möglichkeit, ein begehrtes Autogramm der verantwortlichen Studios, Autoren und Zeichner zu ergattern. Zwar gab es bereits im Vorfeld bei vielen Publishern die Möglichkeit einen garantierten Platz in den Signingsessions zu gewinnen, jedoch galt bei vielen auch das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Daher wollte jeder so schnell wie möglich sich einen Platz in den Schlangen ergattern. Dies lief im großen Maße sehr fair und konsequent ab, wie wir im Nachhinein feststellen konnten.

Allerdings wurden auch die Stände der Publisher belagert, um sich bereits jetzt Neuheiten zu sichern, welche erst im nächsten Monat erscheinen. Natürlich gab es hier keine Garantie, jeden Besucher abzudecken, da noch nicht allzu große Mengen verfügbar waren. Daher wurde von den Publishern an jedem Tag der Verkauf auf ein gewisses Kontingent beschränkt. Wer dennoch leer ausging, musste sich bis zum offiziellen Release gedulden. Zu den begehrtesten Posten zählten zweifelsohne die limitierte Edition von Manga Cults Golden Kamuy, die ersten Volumes von Rascal does not Dream of Bunny Girl Senpai, Sword Art Online – Alicization und Attack on Titan Staffel 2. Auch der Wiesbadener Publisher KSM Anime hatte schon vorab seine Komplettbox von Bungo Stray Dogs Staffel 1 im Gepäck, welche besonders für die angekündigten Signings der veranwortlichen Produzenten sehr begehrt waren.

Man mag zwar erwarten, dass es besonders bei der Jagd nach Neuheiten und Autogrammen zu Problemen kommen könnte, dies war aber nicht der Fall. Alle Jäger waren sehr fair zueinander und haben Hand in Hand zusammengearbeitet, damit keiner benachteiligt wurde. Dies empfanden wir als ein echt positives Erlebnis, da dies den Zusammenhalt der Community wiederspiegelte.


Ein Aufgebot an Ehrengästen

In den vergangenen Jahren, konnte sich die AnimagiC als Hotspot für viele Persönlichkeiten der Manga- und Animeproduktion etablieren. So wurden auch in diesem Jahr viele wichtige Personen aus Japan durch die deutschen Publisher nach Mannheim geladen, um den Fans ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren. Im Fokus standen dabei die Köpfe hinter Goblin Slayer!, Violet Evergarden, The Promised Neverland, Overlord, Rascal does not Dream of Bunny Girl Senpai und Bungo Stray Dogs. Für den Autor und den Illustrator von Goblin Slayer! hat sich der Manga und Light-Novel Publisher altraverse eine besondere Idee einfallen lassen. So konnte sich jeder Fan ein Shishiki „erkämpfen“, indem er in einem Pen and Paper ähnlichen Szenario gegen den personifizierten Goblin, Johannes von altraverse, antreten musste. Die Gewinner erhielten dann eine Autogrammkarte für die Signierstunde. Dies wurde an allen drei Tagen veranstaltet, wodurch man jeden Tag die Chance auf ein Autogramm hatte.


Unser Fazit:

Die AnimagiC ist definitiv einen Besuch wert. Man bekommt viel für den variierenden Ticketpreis von ca. 25,00 € bis 45,00 € pro Tagesticket geboten, da neben den Signierstunden zusätzlich auch Konzerte, Live-Panels und Workshops angeboten wurden. Auch ist es eine der angenehmsten Veranstaltungen, da man sich frei auf dem Gelände bewegen kann. Somit kann man sich auch mit Freunden während der AnimagiC treffen, welche eventuell kein Ticket erwerben konnten. Generell ist die Location im Mannheimer Rosengarten eine sehr schön getroffene Wahl, da sie für Cosplay Shootings eine wunderschöne Atmosphäre bietet.

Abschließend möchten wir jedem Fan von Anime und Manga die AnimagiC ans Herz legen. Sie ist eine der gelungensten Messen für Liebhaber der japanischen Popkultur, weil man sich sehr Wünschen und Vorstellungen der Besucher orientert hat. Wir freuen uns bereits jetzt, die AnimagiC 2020 besuchen zu können.

1 Kommentar zu “AnimagiC 2019: Die große Messe im Fazit!”

  1. albion sagt:

    Sehr interessante Eindrücke. Vielleicht geht es für mich nächstes Jahr auch mal hin 🙂

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