Fast Heroes Sixty: Eine Web-Serie für den Spaß zwischendurch

   Freitag, 1. Februar 2019  
Unbenannt

„Ein gemütlicher Abend mit leckerer Pizza und spannendem Anime – kann es denn besser werden?“ war womöglich eine der Fragen, die sich das Produktionsteam rund um die kleine Anime-Web-Serie „Fast Heroes Sixty“ stellte. Die Antwort war wohl ein eindeutiges „Ja“ und so rührte man neben Anime und Pizza noch einen guten Schuss Superkräfte, Anime-Klischees und eine kräftige Portion Humor zusammen.

Das Ergebnis war bereits 2017 unter dem Namen  „Fast Heroes Sixty“ wöchentlich im Rahmen der Gaming-Sendung GameTwo von Rocket Beans als auch über den eigenen Youtube Channel zu sehen. Dabei umfassen die sieben bisher veröffentlichten Folgen alle etwa zwei Minuten Laufzeit.
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Wir haben uns die Serie angesehen und verraten euch, ob sich die Mini-Serie lohnt.
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Handlung: Gibt es eine?

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Pax Pizza Palace, eine ganz normale Pizzeria wie jede andere. Doch die Betreiber Pit, Croissant und Rino haben Großes vor, denn speziell Pit hat sich vorgenommen der beste Pizza-Bäcker der ganzen Welt zu werden. Wie das Schicksal aber so will, kommt plötzlich alles anders als Pit zu einem Kloster gerufen wird, um dort seine Pizza an den Mann zu bringen. Anstatt eines normalen Trinkgelds, erhält er dort von einem mysteriösen Mönch nämlich Superkräfte. Keinen Tag später ereilt seine Kollegin Croissant exakt das selbe Schicksal. Von nun an sind die beiden Superhelden bei der Macht der Pizza.
Ob sie gegen die kommenden Gefahren und einen Pizza-hassenden Schurken bestehen können?
„Fast Heroes Sixty“ hält alle Antworten dazu für euch bereit.
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Ausschnitt erste Folge, Fast Heroes Sixty

Ausschnitt erste Folge, Fast Heroes Sixty

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Frei nach dem Motto „in der Kürze steckt die Würze“ kommt die Anime-Web-Serie sehr kurzatmig daher und kann in jeder der knapp zwei-minütigen Folgen gut unterhalten. Die Handlung als auch die einzelnen Geschehnisse während des Abenteuers der Pizza-Crew stecken voller Parodien auf gängige Anime-Klischees. Als Zuschauer hangelt man sich daher von einer Persiflage zur nächsten, während man der zwar recht einfachen, aber trotzdem unterhaltenden Handlung folgt. Dazu kommen regelmäßige Brüche der vierten Wand und eine gute Schippe (Fäkal-)Humor.  Wir finden, dass das Ergebnis stimmt. Als Anime-Fan hat man mit dieser geballten Ladung an Gags und Parodien einfach seinen Spaß und die ohnehin schon kurzen Folgen vergehen wie im Flug. Bemerkenswert ist dabei, dass die Handlung sogar Sinn ergibt und konstant einem roten Faden zu folgen scheint.

Staffel 1 von „Fast Heroes Sixty“ endet ohne, dass die Geschichte abgeschlossen wird. Da wir aber bereits einen Blick auf die ersten beiden Folgen von Staffel 2 erhaschen durften, können wir verkünden, dass die Handlung nahtlos fortgeführt wird und während der Produktionszeit zwischen den beiden Staffeln keinerlei Qualität verloren ging. Mit Staffel 2 geht es übrigens bei rocketbeans.tv bereits ab heute, dem 01. Februar 2019, los.

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Animation und Audio: Augen- und Ohrenschmaus?

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Für eine Mini Anime-Web-Serie hält „Fast Heroes Sixty“ tatsächlich eine überraschend gute Qualität bei. So sind die einzelnen Folgen beispielsweise für eine kleine Produktion recht gut gezeichnet, wobei der Stil an den der 90er erinnert.

Auch Ton-technisch kann sich die Serie wirklich sehen bzw. hören  lassen.  Das Opening allein ist sehr eingängig und sollte selbst die Opening-Skipper fesseln können. Wirklich beeindruckend ist jedoch die Synchronisation der Web-Serie, was bei den Besetzungen eigentlich jedoch keine Überraschung darstellen sollte. Unter anderem konnten nämlich Stimmen wie die von Sabine Bohlmann (SailorMoon, Lisa Simpson), Dominik Auer (Inuyasha, Tuxedo Mask) oder auch Caroline Combrinck (Ash Ketchum) für die Produktion gewonnen werden. Dabei muss positiv vermerkt werden, dass alle Synchronsprecher eine grandiose Arbeit leisten, unabhängig vom Bekanntheitsgrad der jeweiligen Person.

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Weitere Details zur Produktion:

Fast Heroes Sixty wird von der Planet Polywood GmbH und Funk (Online-Netzwerk ARD und ZDF) produziert. Regie führten Fast Frey, Triple C und Cheng Schuh, auch bekannt unter dem neuen Regie-Kollektiv Wan Trang Cousins.

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Unser Fazit:

Fast Heroes Sixty ist ein kurzweiliger Spaß,  für den man sich als Anime-Fan eindeutig Zeit nehmen sollte. Die kurzen Folgen bieten viel und lassen die Liebe der Macher zum Werk erkennen. Qualitativ kann die Produktion für eine Anime-Web-Serie wirklich überzeugen. Die zweite Staffel scheint zudem ebenso wie die erste ein echter Schatz zu werden, weswegen wir gespannt bleiben wohin die Reise um die Pizza-Helden noch geht..

Zusätzlicher Warnhinweis:  Der Konsum der Serie könnte zum verstärkten Bedürfnis nach Pizza führen.

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>Zum Fast Heroes Sixty Youtube Channel <

 

Opening Song:

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