Gunpla: High Grade: Der Verkaufsschlager!

   Sonntag, 29. Juli 2018   ,
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Unsere Reise durch die Welt des Gunplas geht weiter. Heute werden wir euch den High Grade des Mecha-Hobbys vorstellen. Dabei gehen wir etwas genauer auf das Thema Grades ein und erzählen euch, was diese Bausätze so besonders macht. Auf unserer Facebook Seite findet aktuell ein Gewinnspiel statt!

Was sind Grades?

 

Bereits in unserem Beitrag Was ist Gunpla? haben wir das Thema der verschiedenen Grades kurz angeschnitten. Der wesentliche Unterschied den wir bereits erwähnten, ist der unterschiedliche Maßstab, Schwierigkeits- und Detailgrad. Der von uns hier behandelte High Grade ist der Einsteiger Grade im Gunpla. Danach kommt der Master Grade mit einer Frame und vielen Details, gefolgt vom Perfect Grade mit den meisten Bauteilen. Dann gibt es noch den Real Grade, welcher seinem Namen alle Ehre macht. Diese Modelle bestechen mit außergewöhnlichem Detailreichtum und sind für ihre typische Größe von ca. 14 cm wahre Naturtalente. Aber zu den anderen Grades kommen wir in den kommenden Wochen noch.gundam_gs


High Grade: Die Großen im kleinen Maßstab!

 

Der High Grade ist die Produktreihe im Gunpla mit den meisten Modellen. Denn zu jeder Serie des Studio Sunrise gibt es eine eigene Produktserie mit vielen unterschiedlichen Mobile Suits und Zubehör. Durch den üblichen Maßstab von 1/144 gehört dieser Grade zu den beliebtesten in Japan, da aufgrund der hohen Bevölkerung die Wohnungen recht klein ausfallen. Doch durch die geringe Größe dieser Modelle ist es dennoch vielen Japanern möglich diesem Hobby nachzugehen. Denn die Bausätze haben meist nur eine Größe von ca. 14 cm, wodurch sie auch in der kleinsten Wohnung einen Platz finden. Aber was am meisten bei den HG Bausätzen hervor sticht ist, dass sie trotz der geringen Größe ein hohes Maß an Artikulation und Details vorweisen. Viele denken bei dem Wort Bausatz meist an ein Modell, welches Starr in einer vorgegeben Position ausharrt. Aber die Modelle aus dem Hause Bandai sind so gesehen Action Figuren zum selber basteln.

HG 1/144 Grimgerde         HG 1/144 Guntank             HG 1/144 EZ-SR                  HG 1/144 Mega-Shiki

Welche Pose nehme ich heute?

 

Aber was macht die Modelle so beweglich? Dafür hatte sich Bandai damals etwas besonders einfallen lassen. Zu Zeiten der frühen achtziger Jahre waren die Modelle natürlich bei weitem nicht so beweglich wie ihre Nachfolger die jetzt den Modellbau Markt unsicher machen. Aber auch damals hatte der RX-78-2 bereits Artikulationspunkte, die einer Standard Action Figur aus dieser Zeit gleichen. Heute haben die kleinen Mobile Suits Teile verbaut, die aus einem weichen flexiblem Kunststoff bestehen: die sogenannten PC Teile. Diese haben verschiedene Formen und werden als Verbindungsstücke der einzelnen Abschnitte der Mobile Suit verwenden. Dadurch war es dem Spielzeughersteller möglich den Kleinen mehr Leben einzuhauchen. Damit könnt ihr immer wieder neue Posen einstellen und auch Kampfszenen nachstellen. Natürlich gibt es auch zu der Zurschaustellung das passende Zubehör: Die Action Base.


Was erwartet mich bei so einem Bausatz?

 

Doch um den Kern dieses Artikels zu erreichen, möchten wir euch den Schwierigkeitsgrad, Aufbau eines Modells und den Aufwand etwas näher bringen. Wer unseren ersten Gunpla Artikel gelesen hat weiß, dass High Grades keine Frame haben. Was bei Master, Perfect und Real Grade ein echter Hingucker ist, wird bei den High Grade Modellen bewusst weggelassen, damit diese erschwinglicher sind. Der wesentliche Unterschied zwischen Modellen mit und ohne Frame ist lediglich, dass sich Teile der Rüstung der Bewegung anpassen können. Es ist also ein Frage des persönlichen Bedürfnisses von Realismus.

Hier ein Beispiel, was euch in einem High Grade Bausatz erwartet: O-Gundam Germany Tutorial: Nubs:

 

Aber um auf den Schwierigkeitsgrad zurückzukommen. Die High Grades sind relativ simpel aufgebaut und können innerhalb einer Stunde aufgebaut werden. Alle Teile werden einfach ineinander gesteckt und sind bereits in der passenden Farbe. Das bemalen ist also zum größten Teil schon erledigt. Hier kommt es nun darauf an, wie realistisch euer Modell am Ende wirken soll. Dafür könnt ihr nämlich die Panellines, die Vertiefungen in den Bauteilen, mit Farbe auffüllen. Dies macht schon einiges aus um ein Modell realistich wirken zu lassen. Dafür könnt ihr verschiedene Farben nehmen, wobei sich Farben auf Acrylbasis am besten eignen. Bandai bietet mit Mr.Hobby auch eigene Farben an. Zu diesen Produkten kommen wir aber noch in einem separaten Beitrag.

Ein weiteres Beispiel Anhand unseres Partnershops: O-Gundam Tutorial: Gundam Marker und Klarlack:

 

Dann kann man das Modell noch mit den mitgelieferten Aufklebern oder separat erhältlichen Decals aufhübschen. Wer dann noch will kann als Finish das Modell mit einem Lack zu besprühen. Dabei sollte man sich aber überlegen, welche Lackvariante zu dem jeweiligen Modell passt. Am beliebtesten ist der Seidenmatt oder Matt Lack, da dieser das Modell nach dem Auffüllen der Panellines einen echt coolen Look hat. Aber auch ein Glanz Lack kann bei Modellen wie dem MSN-06S Sinanju, RX-0 Unicorn oder ORB-01 Akatsuki einiges her machen. Euch ist bei der Gestaltung des Modells also keine Grenzen gesetzt.

In der kommenden Woche werden wir euch ein kleines Vergleichsvideo zum Thema High Grade VS Real Grade vorstellen. Dort gehen wir dann näher auf die Unterschiede beider Grades ein und präsentieren euch, wie realistisch solch ein Modell wirken kann. Wenn ihr weiterhin neugierig geblieben seid, schaut doch mal bei unserem Partnershop O-Gundam Germany vorbei. Sollte eines der verlinkten Modelle gerade nicht Lieferbar sein, könnt ihr gerne den Shop-Inhaber kontaktieren.


Und nicht unser Gewinnspiel vergessen:

 

Quellen: O-Gundam Germany, Gundam.Info, Bandai, Gundam Wikia, Gundam Kits Collection, Youtube
Bilder: ©O-Gundam Germany, ©Bandai, © SOTSU Sunrise, ©Gundam Kits Collection

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