Review: Green Worldz Band 1

   Mittwoch, 23. Mai 2018   ,
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Der erste Band von Green Worldz ist seit dem 11.04.18 in Deutschland erhältlich und soll Fans von Attack on Titan und Tokyo Ghoul wohl sehr gefallen. Als großer Fan beider Manga bzw. Animes, habe ich es mir nicht nehmen lassen, dieser Aussage nachzugehen und zu schauen, ob Pflanzen, die die Menschen dominieren, überzeugen können!

Handlung:

 

Die Geschichte in Green Worldz beginnt ganz entspannt damit, dass der Protagonist Akira seine Kindheitsfreundin Yui besuchen will, um ihr endlich seine Liebe zu gestehen. Durch die Nachrichten, welche uns gezeigt werden, erfahren wir, dass Tokio aufgrund der Erderwärmung schon ein Achtel unter Wasser steht und außerdem wird auf die Begrünung der Stadt eingegangen. Man kann viele Bäume und Pflanzen sehen und das auch auf den Dächern der Häuser. Akira befindet sich gerade auf dem Weg zu seiner Freundin in einer U-Bahn mitten in Tokio, als auf einmal der Strom ausfällt und es unruhig wird. Als sich nichts tut beschließen die Menschen sich zu Fuß auf den Weg zur nächsten Station zu machen, um Genaueres zu erfahren. An der Gokokuji Station angekommen geht es auch schon direkt los, denn dort sieht Akira dutzende verstörte Menschen, die von der Oberfläche nach unten geflüchtet sind und wirres Zeug brabbeln. Sofort möchte er Yui aus Sorge anrufen, aber es gibt kein Netz – ohne zu überlegen rennt er raus und ist geschockt. Alles ist voller Pflanzen! Sogar Menschen! Sie sind nur noch an der Form zu erkennen. Und er wird auch direkt Zeuge davon, wie eine riesige Sonnenblume diese Menschen einen nach dem anderen frisst.

Damit endet Kapitel 1 doch auch in Kapitel 2 geht es direkt rasant weiter und hört nicht auf. Die Menschen leben aus Angst vor den Pflanzen nur noch im Untergrund, doch als die Nahrung sich dem Ende neigt entschließen sich Akira und einige andere zu Fuß die nächste Station zu besuchen. Sie werden von einem riesigen Baby, welches Münder als Augen hat, angegriffen und werden an die Oberfläche gezwungen – der Ort, den sie so lange versucht haben zu umgehen.

Charaktere:

 

Um ohne Spoiler auf die Charaktere einzugehen, werde ich die später dazukommenden, mysteriösen Charaktere nicht erläutern.

green-worldz_akira freiAkira Urabe: Der Protagonist des Abenteuers. Er ist in Yui verliebt und gerade auf dem Weg zu ihr als das Unglück geschieht. Sein Ziel ist es, seine Kindheitsfreundin zu finden. Zu seinen Charaktereigenschaften zählen Durchhaltevermögen, Zuvorkommenheit, Hilfsbereitschaft und Mut, welcher aber seine Grenzen kennt. Und genau das gefällt mir sehr gut an ihm. Er weiß, wo seine Grenzen sind und auch was es bedeutet Angst zu haben.

green-worldz_yui freiYui: Ist eine Freundin von Akira aus Kindheitstagen. Man erfährt nicht viel von ihr, da sämtlicher Kontakt nach Einbruch der Katastrophe unterbrochen ist.

 

 

 

green-worldz_rei freiRei Nishina: Akira trifft schon vor der Katastrophe auf sie und bat ihr aufgrund ihres schweren Gepäcks seinen Sitz an. Sie flieht später mit Akira wieder in den Untergrund und betritt später mit ihm auch wieder die Oberfläche. Sie träumt davon, für ihre Schwester an der Olympiade teilzunehmen und ist gut im Umgang mit Pfeil und Bogen.

 

Zeichnungen:

 

Durch die Beschaffenheit der Zeichnungen erkennt man, wo überall im japanischen Original die Farbseiten waren. Es ist schade, dass diese nicht auch bei uns auch farbig sind, was man aber aufgrund der Mehrkosten für einen sehr jungen Verlag entschuldigen kann. Ansonsten gefallen mir die Zeichnungen sehr gut, besonders die pflanzenreichen Umgebungen und auch die actionreichen Kampfszenen sind meiner Meinung nach gut nachvollziehbar. Auch die Brutalität ist bei diesem Titel detailreich dargestellt worden, was ich als Pflicht empfinde, um die Ernsthaftigkeit des Szenarios zu untermalen.

Design und Druck:

 

Der Manga besitzt mit den Maßen 14 x2 1 eine Übergröße, welche mir sehr gut gefällt und sich noch im Rahmen befindet. Er besitzt ein etwas härteres Softcover, was sehr zu Wertigkeit und Langlebigkeit beiträgt, auch das ist ein Pluspunkt. Der Manga besitzt 192 Seiten und bietet somit ordentlich Lesestoff, auch da gibt es nichts zu bemängeln. Was mich aber etwas stört ist, dass das Cover des Mangas von einer actionreichen Szene mit dem Riesenbaby-Monster geziert wird, der Klappentext auf dem Rücken aber nichtssagend ist. Man interessiert sich auf den ersten Blick, dreht den Band um und erfährt fast nichts. Für viele könnte sowas fast als ein Kauf auf gut Glück durchgehen.

Allgemeine Daten:

 

greenworldz_1_rgb-cc3e115fVeröffentlichung: 11. April 2018

Publisher: Manga-Cult

Genre: Science-Fiction

Format: 14×21 cm

Seitenanzahl: 192

Preis: 10 Euro

ISBN: 978-3-959816-74-8

 

 

 

 

 

 

 

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