Review: Lovesick Ellie Band 1

   Mittwoch, 12. August 2020   ,
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Zur Verfügung gestellt von Tokyopop Deutschland durften wir für euch einen Blick in den ersten Band von Lovesick Ellie werfen. Hier handelt es sich um eine Neuerscheinung aus dem Shojo-Programm. Im Anschluss findet ihr die Review hierzu. 


Klappentext 

Eriko ist mit 16 Jahren noch nie richtig verliebt gewesen und lebt in ihrer eigenen kleinen Welt. Sie fühlt sich unsichtbar und statt sich anderen aufzudrängen, flüchtet sie sich ins Netz. Auf Twitter führt sie als »Ellie« den anonymen Account @ellie__lovesick und lässt dort ihren Liebesfantasien mit ihrem Schwarm Ohmi freien Lauf. In der Realität ist Ohmi der beliebteste Schüler der Highschool und absolut nicht so, wie Eriko ihn sich vorstellt: unverschämt, ruppig und total unromantisch! Als ausgerechnet er Erikos Account – und damit auch ihre versaute Ader – entdeckt, will er all ihre Fantasien Realität werden lassen …


Handlung 

Wir haben hier einen klassischen Shojo Manga, beschrieben wird die romantische Geschichte von Eriko (genannt Ellie) und Ohmi. Ellie ist eher die durchschnittliche Schülerin und auch das durchschnittliche Mädchen, gerne wird sie von ihren Mittschülern übersehen und hat auch leider keine Freunde. So lebt sie ihre romantischen Fantasien auf einem Twitter Account aus. Sie erzählt dort von einem Alltag mit einem Freund, oder zumindest so wie sie ihn sich vorstellen würde. Vorlage dafür liefert ihr der allgemeine Schwarm der Schule. Wie es der Zufall so will kommt sie zu der Gelegenheit das wahre Gesicht von Ohmi zu erleben und dieses ist gar nicht so wie sie es sich ausgemalt hat. Die beiden kommen durch diesen und durch einige weitere Situationen immer wieder ins Gespräch und Ohmi entdeckt nicht nur ihren Twitter Account und ihre versaute Ader, nein ihm scheint diese auch noch unbewusst zu gefallen. Es stellt sich heraus, dass er aber nicht der Mensch ist, der dies verbal kund geben kann, auch zeigen fällt ihm schwer, aber Eriko scheint dies nicht zu kümmern. Erst spät fällt der Groschen bei ihr, doch ab diesem Zeitpunkt beginnt eine wilde romantische Zeit für die beiden …


Rezension 

Der Manga ist einerseits ein typischer Vertreter seines Genres und andererseits ist er dieses auch wieder nicht. Die Szenerie ist eine übliche, zwei junge Oberschüler lernen sich kennen und verlieben3152 sich auf Umwegen. Doch nicht wie sonst üblich, schlängeln sie hier nicht ewig umeinander herum und erst durch viele Krisen und Streitereien finden sie dann erst  im Abschlussband zueinander, nein. Hier wird gleich in Band 1 alles auf eine Karte gesetzte und die Protagonisten entdecken ihre Gefühle füreinander und sagen sich dies auch gegenseitig. Hier steht also kein Versteckspiel und kein umeinander schleichen an. Die beiden gehen direkt eine Beziehung ein und der Manga schildert von nun  an die Situationen dieser beiden, eher außergewöhnlichen Charaktere. Denn Ohmi gibt nur vor der allgemeine Liebling zu sein, seine Freundlichkeit ist gespielt und er scheint eigentlich eher der grummelige Typ zu sein, doch diese Seite bekommt nur Eriko zu sehen. Eriko hingegen ist das unsichtbare Mädchen, welches zu unscheinbar für den Schulschwarm ist, aber ihr Charakter ist keineswegs der einer grauen Maus, sie ist frech, lebensfroh und ganz verrückt nach der ersten Liebe. Dass hier eine spannende Liebesgesichte vor uns liegt, ist somit klar.

Der erste Band beginnt auch ganz vielversprechend mit viel Situationskomik, ohne dabei albern zu werden. Die Charakter sind menschlich und nicht überzogen dargestellt. Auch schöne Zeichnungen sind hier vorhanden. Die Panels sind angenehm zu lesen und der Zeichenstil passt sich dem typischen, süßen Shojo-Stil an.

Der Manga ist für alle Fans von aktuellen Shojo-Mangas eine klare Kaufempfehlung. Wir haben hier eine schöne, spannende Story und man möchte unbedingt wissen, was die beiden Charaktere noch erwartet.


Allgemeine Informationen51T8aYgiAZL._SX333_BO1,204,203,200_

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: TOKYOPOP (1. Juli 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,7 x 18,8 cm

 

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