Review: Made in Abyss Vol. 2 DVD

   Dienstag, 9. Oktober 2018   , ,
Made in Abyss Vol 2

Nachdem wir bereits in unserer Review zu Volume eins von Made in Abyss einen Blick in den Abgrund erhaschen konnten, wollten wir natürlich wissen, wie weit wir nach unten kommen. Glücklicherweise erreichte uns ein Ballon von Riko und Reg aus den Tiefen, welcher das zweite und Finale Volume der ersten Staffel enthielt.

Das finale zweite Volume erschien am 7. September auf Blu-Ray und DVD und enthält die Episoden acht bis dreizehn. Wie bereits bei Volume eins wird auch das zweite Volume in einer schönen Klappschachtel mit einigen Extras ausgeliefert. Auch uns wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von Universum Anime zur Verfügung gestellt, damit wir die Reise von Riko und Reg weiter verfolgen konnten. Was die beiden bei ihrem Abstieg erwartete, und ob die Qualität konstant blieb, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Achtung! Diese Review kann Spoiler zur Handlung und den Charakteren enthalten!


Handlung:

AbschiedRiko und Reg nehmen Abschied vom Außenposten.

Nachdem Riko und Reg erste Berührungen mit den Gefahren der weiteren Tiefschichten machen konnten, treffen sie in der zweiten Tiefenschicht auf einen Außenposten der Höhlentaucher. Dieser wird von Oozen der Unerschütterlichen geführt, welche eine Weißpfeife ist. Dort erfährt Riko einiges über ihre Herkunft und dass es eine geringe Chance gibt, dass sie ihre Mutter Lyza in den Tiefen erwartet. Nach einem harten 10-tägigen Überlebenstraining brechen die Beiden wieder auf den Abyss weiter hinabzugehen.

Der KugelbohrerDer Kugelbohrer. Eine der gefährlichsten Kreaturen des Abyss.

Doch vorher warnt Oozen die Beiden vor weiteren Gefahren, welche nicht nur den Abyss selbst betreffen. In der vierten Tiefenschicht angekommen soll alles anders kommen und Reg und Riko lernen den Abyss von seiner erbarmungslosen Seite kennen. Was ist den Beiden widerfahren? Können sie ihre Reise fortsetzten? Wer oder was ist dieses Hasen ähnliche Wesen namens Nanachi?

Das zweite Volume von Made in Abyss beginnt mit einer recht normalen Handlung. Die beiden Höhlentaucher haben ein Training für die Gefahren und können nach ein paar kleineren Strapazen weiter hinabsteigen. Doch in der vierten Tiefenschicht wird alles anders, und die Geschichte nimmt sehr ernste Züge an. Wie bereits in der Review zu Volume eins erwähnt, ist die niedliche Optik nur eine Fassade von etwas weitaus Ernsterem. Auch die Hintergrundgeschichte zu Nanachi und Mitty ist unerwartet grausam, da Nanachi ein total süßes Erscheinungsbild hat. Dennoch geht trotz des ernsten Kontrast alles einigermaßen gut aus. Mit diesem Plotttwist haben wir nicht gerechnet, aber er konnte dennoch bei uns Punkten. Wir sind gespannt, wie es in der zweiten Staffel weitergehen wird.


Charaktere:

Im zweiten Volume warten weitere interessante Charaktere auf uns. Denn Oozen ist natürlich nicht die einzige Weißpfeife, welche dauerhaft im Abyss geblieben ist. Aber diese haben durchaus eine dunkle Seite, welche vermutlich durch den Fluch des Abyss immer mehr zu Tage trat. Welcher Charakter aber am meisten heraus sticht, ist eindeutig Nanachi. Durch die Erscheinung vermutet man nicht das grausame Schicksal, welches Nanachi erdulden musste. Nanachi gibt sich als stark, hat aber auch eine sehr einfühlsame und verletzliche Seite. Auch Bondrewd ist sehr faszinierend. Er zeigt am besten, dass die Gier des Menschen nach Wissen und Ruhm ein Monster aus einem machen kann.

BondrewdBondrewd, die Dämmerung.

Abschließend können wir sagen, dass man sich auch hier einige Gedanken gemacht hat, damit die Geschichte keine eintönigen Züge annimmt. Außerdem lässt das Ende vermuten, dass Bondrewd in der zweiten Staffel eine tragende Rolle einnehmen wird. Es ist und bleibt spannend. Für die Kreativität hinter den Charakteren gibt es deswegen die volle Punktzahl.


Animation:

Der FlussEin kleines Paradies verbirgt sich hinter Nanachis Unterschlupf.

Auch bei den Episoden acht bis dreizehn setzt das beteiligte Studio Kinema Citrus wieder auf eine eher ernste Farbpalette. Dadurch werden die düsteren Züge der Handlung besser bestärkt. Aber trotzdem erlebt man auch ein Wechselspiel zwischen düster und freundlich. Denn hinter dem Unterschlupf von Nanachi befindet sich eine prachtvolle Wiese, auf welcher schöne Blumen und auch ein Fluss zu finden sind. Somit wurde eine gute Balance geschaffen. Die Effekte wurden dabei auch wieder sehr gut umgesetzt und man findet eigentlich nichts, was man bemängeln könnte.

Was uns in der zweiten Staffel von Made in Abyss erwarten wird bleibt also spannend. Denn der Abyss zeigt immer mehr seine dunkle aber auch prachtvolle Seite. Somit ist auch für uns Zuschauer der Abyss ein noch unerforschtes Territorium.


Sound/ Deutsche Synchronisation:

Viele Veränderungen bei dem Sound gab es auch nicht. Das Opening und Ending ist dasselbe geblieben und auch die musikalische Begleitung der Handlung wurde sehr gut an diese angepasst. Durch die orchestralen und klassischen Klänge wird einem nie langweilig und auch die sehr dramatischen Momente werden gefühlvoll untermalt. Deswegen können wir in unserem Resümee sagen, dass alles sehr gut aufeinander abgestimmt wurde.

Zu der deutschen Synchronisation konnten wir auch nichts negatives feststellen. Die neuen Charaktere Bondrewd (Oliver Siebeck) und Nanachi (Maximiliane Häcke) haben sehr gute Sprecherrollen spendiert bekommen. Diese wurden ebenfalls sehr gut an das Original angepasst. Besonders Maximiliane Häcke hat Nanachi sehr gut verkörpert. Wir können nur positives zu der deutschen Verkörperung des Abyss berichten.


Trailer Made in Abyss:

 


Allgemeine Daten:

Veröffentlichung: 7. September 2018

Sprache: Deutsch, Japanisch

Untertitel: Deutsch

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Publisher: Universum Anime

Produktionsjahr: 2017

Spieldauer: 165 Minuten

Quellen: Universum Anime, Anisearch, Amazon
Bilder: ©Kinema Citrus, ©Anisearch, ©Amazon, ©Universum Anime

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