Review: My Boyfriend in Orange 1

   Dienstag, 22. September 2020  
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Von Tokyopop Deutschland gab es den ersten Band zu einem weiteren Shojo Titel. In My Boyfriend in Orange verliebt sich eine Schülerin in einen Feuerwehrmann. Was für Probleme sich da auftun, erfahrt ihr in der folgenden Review.


Klappentext

Um in Erinnerungen an ihren verstorbenen Vater zu schwelgen, zündet sich Moe auf dem Dach ihrer Schule eine Zigarette an. Sie ist neu in der Klasse und fällt mit ihrer introvertierten Art nicht auf – weshalb sie noch nicht mal vermisst wird, als der Feueralarm schrillt. Da taucht plötzlich der junge Feuerwehrmann Kyosuke auf, der Moe »rettet«. Seine ernste, aber auch gutmütige Art erweckt in Moe die Lebensgeister. Sie nimmt sich seine Einstellung zum Vorbild und will ihr Leben umkrempeln. Am liebsten mit dem hübschen Mann in Uniform an ihrer Seite …


Handlung

Ein nicht ganz so typisches Setting erwartet uns in diesem Manga. Sasaki ist aufgrund des Todes ihres Vaters mit der Familie umgezogen und findet sich an der neuen Schule noch nicht zurecht. So verpasst sie einen Feueralarm in der Schule und wird prompt unfreiwillig gerettet. Sie ist daher vollkommen überrascht, als plötzlich der junge Feuerwehrmann Kyosuke Ebihara hinter hier steht und sie in besagter Rettungsaktion vom Dach rettet. Als sich der Lehrer aber über die Rettung mokiert, wird sie aber von dem Feuerwehrmann Ebihara verteidigt.
Als Sasaki nach nur kurzer Zeit in einem Supermarkt wieder auf Ebihara trifft,  stellt sich heraus, dass er ebenso wie sie in Akaboshi wohnt und hier für die örtliche Feuerwehr arbeitet.
Die Handlung scheint sich zu überschlagen als  Sasaki eines Abends den Brandstifter stellt, der in ihrem Viertel für einige Fälle von Brandstiftung verantwortlich ist. Dies geschieht durch einen Zufall und sie kann gerade noch ein Foto von ihm schießen, bevor er sie überwältigt. Als Sasaki wieder zu sich kommt befindet sie sich in einem brennenden Schuppen, dieser ist versperrt und sie droht hier zu ersticken. Glücklicherweise hat ihr kleiner Bruder Ryu die Feuerwehr gerufen und so ist es natürlich Ebihara, der sie rettet. Er schimpft zwar mit ihr, dass die sich so in Gefahr gebracht hat, aber es ist ihr in Panik geschossenes Foto, welches den Brandstifter am Ende überführen kann.
Durch die waghalsige Aktion schafft es Sasaki immerhin schafft Freunde in der Schule zu finden. Ihre beste Freundin wird Sayumi. Sie ist es auch, die Ebihara fragt, ob er eine Freundin hat. Und als er verneint, verrät sie ihm, dass Sasaki sich für ihn interessiert. Anfangs scheint dieser in ihr aber nichts weiter als eine Schülerin zu sehen.  Er wirkt emotional auch sehr abweisend und nur wenige kleine Details verraten, dass er sich doch für das junge Mädchen interessieren könnte.

Der Manga erzählt die Geschichte recht nüchtern, es sind wenige Comedy Elemente eingebaut. Aber ein gewisser Spannungsbogen wird so aufrecht erhalten, auch wenn es natürlich offensichtlich ist, dass die beiden Protagonisten zwangsläufig irgendwann zueinander finden müssen.


Rezension

Der Manga erzählt die Geschichte einer Schülerin, die sich in einen Erwachsenen verliebt, der auch noch eine Art Heldenfunktion in ihrem Alltag einnimmt. Hier muss sich die Protagonistin sich des Öfteren Beweisen, um dem Helden in Orange zu gefallen. Am Ende wird sie aber dennoch immer aus einer misslichen Lage gerettet. Das ganze wirkt leider etwas sehr konstruiert und nicht ganz nachvollziehbar. Auch sind die Charaktere nicht ganz detailliert dargestellt, man bekommt erstmal nur oberflächlich einen  Eindruck von den spezifischen Charaktereigenschaften. Auch die Geschichte entwickelt sich erstmal nur schleppend. Es fällt schwer eine Bindung zu den Charakteren zu entwickeln, da sie eben nur bedingt durch ihren Charakter bestechen und anfangs beide sehr kühl und platt rüber kommen.

Die Zeichnungen sind durchschnittlich, zwar sind die Charaktere optisch abwechslungsreich und alle bestens zu unterscheiden, doch handelt es sich hier keinesfalls um ein optisches Meisterwerk. Auch hier fehlt es leider etwas an Abwechslung und Tiefe. Details sind nur bedingt vorhanden und man fühlt sich wiederholt als erhalte man nur einen oberflächlichen Eindruck in die Welt der beiden Protagonisten.
Alles in allem bleibt hier noch viel Luft nach oben. Die Hoffnung bleibt, dass mit weiteren Bänden die Charaktere mehr Tiefe und mehr Ecken und Kanten bekommen. Auch die Story sollte sich noch weiter entwickeln.


Allgemeine Informationen:

 

51WJsLL0URLTaschenbuch : 192 Seiten

 

  • Größe und/oder Gewicht : 12.9 x 1.7 x 18.8 cm
  • Herausgeber : TOKYOPOP (1. August 2020)
  • Leseniveau : 13 – 16 Jahre
  • Sprache: : Deutsch

Mangaka: Non Tamashima

Enthalten ist in der ersten Auflage außerdem eine Shoco Card zum Sammeln.

 

 

 

 

 

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