Review: My Hero One’s Justice

   Sonntag, 25. November 2018   ,
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Am 26. Oktober war es endlich soweit. Mit My Hero One’s Justice erschien zu dem weltweit beliebten Shonen Jump Titel My Hero Academia eine Videospiel-Adaption. Ob sich der Titel zurecht als „Die Gerechtigkeit“ bezeichnen darf? Wir verraten es euch!

Wie bereits erwähnt, erschien das Spiel am 26. Oktober für die Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One und den PC. Entwickelt wurde das Fighting-Game bei Byking™, während BANDAI NAMCO Entertainment als Publisher fungiert. BANDAI NAMCO Entertainment Europe war so freundlich und hat uns die PlayStation 4 Version zur Verfügung gestellt.

Achtung! Diese Review enthält Spoiler zu My Hero Academia!


Story:

My-Hero-Ones-Justice-5-750x422Der PLUS ULTRA!! Finisher ist immer wieder eindrucksvoll.

Nach dem großen Sportfest der Yuei Schule müssen die Schüler der Superhelden-Abteilung ein Praktikum absolvieren. Midoriya Izuku hat die große Ehre bei All Mights ehemaligen Lehrer einen Platz zu bekommen. Doch während seines Trainings bei diesem, muss er seinem Mitschüler Iida aus einer brenzligen Situation helfen. Denn Iida will den Heldenmörder Stain zur Strecke bringen, wird dabei aber schwer verwundet. Kann Izuku seinem Freund noch retten?

Die Story von My Hero One’s Justice basiert auf der Anime-Adaption des erfolgreichen Manga. Deswegen verraten wir an dieser Stelle nicht zu viel. Das hat bei uns einen sehr großen Pluspunkt erreicht. Denn meistens sind Spiel-Adaptionen von erfolgreichen Anime-Serien nicht an die offizielle Story gebunden. Die Story ist in beide Lager aufgeteilt, damit ihr auch die Seite der Schurkenliga betrachten könnt. Diese wird aber erst nach einem gewissen Handlungsverlauf der Helden Story freigeschaltet. Dennoch möchten wir an dieser Stelle eine Warnung für alle My Hero Academia Neulinge unter euch aussprechen. Wenn ihr den Manga oder Anime erst vor kurzem begonnen habt, lauft ihr Gefahr euch ordentlich zu Spoilern. Wir sind sehr zufrieden mit der Umsetzung der Story, weshalb wir hier beide Daumen nach oben geben.


Charaktere:

 

Das Startpaket der Charaktere kann sich sehen lassen. So habt ihr eine ausgeglichene Mischung aus Helden und Schurken. Wie BANDAI NAMCO Entertainment aber bereits angekündigt hat, werden noch weitere Helden und Schurken via DLC ihren Weg in das Spiel finden. Bei den Helden sind die tragenden Rollen der Serie vertreten. Ihr müsst also auf All Might, Izuku, Bakugo oder Todoroki auf keinen Fall verzichten. Dasselbe gilt für die Schurkenliga, bei welcher die fiesen Gesellen wie Tomura und Dabi die Helden ordentlich aufmischen. Während ihr das Spiel bestreitet, könnt ihr jede Menge Accessoires sammeln, womit ihr den Charakteren euren ganz eigenen Touch verleihen könnt.

Alles in allem sind wir mit der Startauswahl sehr zufrieden. Die Spezialitäten der einzelnen Kontrahenten sind eins zu eins der Vorlage nachempfunden, wodurch man das Gefühl erhält, Teil von My Hero Academia zu sein. Deshalb gibt es auch hier eine sehr gute Wertung.


Gameplay:

 

Nun kommen wir wieder zu dem wichtigsten Teil: dem Gameplay. Und wir können vorab schon einmal sagen, dass uns dieses nicht enttäuscht hat. Denn uns erwartet neben einem Story-Modus auch ein anspruchsvoller Missions-Modus. Natürlich gibt es auch für die Multiplayer unter euch den richtigen Modus. Aber kommen wir erstmal zum Story Modus.


Let’s Story!!

 

Wie wir Eingangs bei der Rubrik „Story“, liegt der Fokus dieses Modus bei der erfolgreichen Geschichte von Kōhei Horikoshi. Diese wird in einem coolen Comic-Book Stil erzählt, welcher sehr an amerikanische Comics erinnert. Natürlich gibt es auch einige Cutscenes. Zwar verläuft der Story-Modus recht linear, dies hat uns aber nicht gestört, da man auch kleine Nebenhandlungen spielen kann. Gestartet wird mit der Seite der Helden. Wie bereits erwähnt könnt ihr nach einem gewissen Fortschritt die Story auch als Schurke spielen. Und dabei werden einige neue Einblicke in die Welt der Widersacher gewährt. Uns hat der Story Modus sehr gefallen, gerade weil er sich sehr an die Originalvorlage hält. Deswegen ist der Titel One’s Justice auch gerechtfertigt.


Missions-Modus

MY HERO ONE’S JUSTICE_20181121161155Lust auf etwas anspruchsvolles? Dann ist der Missions-Modus genau richtig!

In diesem könnt ihr aus dem Charakter Katalog des Spiels drei Charaktere auswählen, um verschiedene Missionen zu bestreiten. Diese sind kurz oder lang und an verschiedene Zielkriterien gebunden. Um genau zu sein, müsst ihr euch durch mehrere Karten schlängeln, welche verschiedene Routen zum Ziel haben. Dabei könnt ihr einige Accessoires für eure Charaktere verdienen, aber auch die Ingame Währung, um weitere Dinge freizuschalten. Auch dieser Modus passt perfekt in das Konzept von My Hero Academia. Denn somit bekommt ihr das Gefühl vermittelt, einen Auftrag anzunehmen und zu bewältigen. Die Missionen haben eine gute Balance zwischen „mach ich mal schnell“ und „dafür nehme ich mir Zeit“. Dadurch hat man eine gute Ausweichmöglichkeit, wenn man mal keine Lust auf den Story-Modus haben sollte.


Online-Modus:

MY HERO ONE’S JUSTICE_20181121162023Hier könnt ihr mit eurer eigenen Anpassung oder den normalen Charakteren antreten.

Wollt ihr euch mit euren Freunden oder Leuten aus aller Welt durch die Welt von My Hero Academia prügeln, ist dieser Modus die richtige Adresse für euch. Dank eines Updates ist ein Arcade Modus für lokale Spiele verfügbar, wodurch ihr nicht gezwungen seid, Online zu spielen. Beim Online Modus kommt auch euer eigens angepasster Charakter zum Einsatz. Besondere Modi gibt es leider nicht. Wie in jedem vergleichbaren Online-Modus könnt ihr zwischen Ranking unabhängigen Kämpfen und Rangkämpfen wählen. Wenn ihr mit einem Freund spielen möchtet, erstellt ihr einfach eine eigene Lobby oder lasst euch von diesem einladen. Wir hatten während unseres Tests kaum Schwierigkeiten, einen passenden Gegner zu finden. Für den Start funktioniert der Online-Modus sehr gut.


Charakter und Profil Anpassung:

MY HERO ONE’S JUSTICE_20181121161952Wollt ihr einen ausgefallenen Style? Es gibt jede Menge Accessoires zum freischalten!

Um euch einzigartig unter den weltweiten Spielern zu machen, könnt neben der Charakter Anpassung auch eure Profil-Karte aufhübschen. Was ihr dafür benötigt schaltet ihr nach und nach frei. Wir finden die Idee ganz Nett, da man sich damit von der Masse abhebt und auch mit seinen Erfolgen ein wenig glänzen kann, so wie es sich für einen berühmten Helden oder berüchtigten Schurken gehört.


Grafik:

MY HERO ONE’S JUSTICE_20181121161543An Dabis blauen Flammen kann man sehen, dass Byking™ sich sehr viel Mühe gegeben hat!

Auch grafisch zeigt der Titel, was einen Helden ausmacht. My Hero One’s Justice sieht aus, als wäre man direkt im Anime. Der Entwickler Byking™ konnte die Spiele-Adaption zu diesem wichtigen Shonen Titel sehr gut umsetzen. Die Charaktere erscheinen in keiner weise Lieblos oder schlecht animiert. Das gilt besonders für das Übertragen von Emotionen, was bei manch anderem Spielableger eines großen Shonen Titels vernachlässigt wird. Auch technisch können wir nicht meckern. Es gab kaum Framerateverlust, auch wenn es mal richtig turbulent zuging. Die Effekte machen jeden Kampf zu einem Spektakel, und auch das Demolieren der Umgebung macht richtig Laune. Deswegen ein klares PLUS ULTRA!! für die Grafik.


Launch Trailer My Hero One’s Justice:

 


Allgemeine Daten:

81lon8NHaBL._SL1500_Entwickler:  Byking™

Publisher: BANDAI NAMCO Entertainment Europe

Genre: Fighting

Plattform: Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, PC

Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2018

USK: 12

Sprache: Japanisch mit deutschen Bildschirmtexten

Bilder: ©BANDAI NAMCO Entertainment Europe

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1 Kommentar zu “Review: My Hero One’s Justice”

  1. albion sagt:

    Ok, jetzt bin ich mir sicher: Das Spiel wird gekauft!

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