Review: Rental Girlfriend Band 1

   Donnerstag, 20. Februar 2020   ,
dsadsdas

Rental Girlfriend ist eine der Januar Neuerscheinung bei Carlsen Manga und bringt frischen Wind in die Manga Regale! Hier geht es diesmal um das Mieten einer Leihfreundin über eine App. Das klingt kurios, für den Protagonisten dieser Serie aber nicht unbedingt. Band 1 des Romance Comedy Manga erschien Ende Januar und wir durften für euch mal reinlesen!


Klappentext 

 

Kazuya ist ein ganz normaler Student, der gerade böse von seiner Freundin abserviert wurde. Völlig niedergeschlagen und vereinsamt rafft er sich dazu auf, die App „Diamond“ zu benutzen, um sich mit Chizuru Mizuhara zu verabreden – einer Miet-Freundin. Schon beim ersten Treffen merkt er, dass sie das Mädchen seiner Träume ist, doch es scheint noch mehr dahinter zu stecken. Als dann auch noch die Omas der beiden ins Spiel kommen, drehen Kazuya und Chizuru völlig ab. Kann dieses Arrangement in einer echten Beziehung enden…? Feinste Slice-of-Life-Comedy mit Charme!

 

Handlung 

Kazuya ist der typische Durchschnittstyp und weder er noch seine Freunde verstehen, wie er die schöne Mami als Freundin bekommen konnte und keiner wundert sich, als diese ihn dann abserviert. Das Prinzip der Leihfreundin mag hier noch etwas befremdlich sein, doch in Japan scheint dieses Konzept aufzugehen. So entschließt sich auch unser Protagonist seine Einsamkeit mit einer geliehenen und vor allen Dingen gut bezahlten Freundin zu verbringen. Dumm nur, dass seine Oma Wind davon bekommt und sich Hals über Kopf in die neue Freundin seines Sohnes nahezu verliebt. Immer wieder muss Kazuya seine Chizuru anheuern, um seiner Oma seine Freundin vorzuführen. Leider ist Chizuru gar nicht mehr so begeistert von der Sache, da ein Zufall den nächsten sucht und sie somit nicht nur auf die selbe Universität wie Kazuya geht, sondern auch noch direkt neben ihm wohnt. Da sind typische, peinliche Szenen natürlich vorprogrammiert.

Die Story zieht sich durchgängig durch den Manga und folgt einem roten Faden. In jedem Kapitel tut sich eine neue Situation auf, die vorauszusetzen scheint, dass Kazuya seine Leihfreundin benötigt und die erneut wieder den Unmut von Chizuru fördert. Die vielen Kosten mal außen vorgelassen. Das ganze ist komisch, auf eine nicht alberne Art und sehr unterhaltsam. Die Situationen und die Zufälle, die die beiden Protagonisten durchmachen müssen, scheinen auf den ersten Blick schon hundertmal da gewesen zu sein, doch wie sie dann gelöst werden, ist nicht mehr so vorhersehbar und offensichtlich. Auch bleiben die sonst so peinlichen Situationen wie z.B. – der Protagonist stolpert und landet auf der Protagonistin, natürlich mit der Hand an ihrem prallen Busen, wird dann von einem linken Haken und einem lauten Schrei durch den ganzen Raum befördert – bleiben hier noch gänzlich aus. Eher treten hier alltägliche peinliche Situationen auf, die jedem von uns bekannt sein sollten, die Ex-Freundin taucht unvermittelt auf, man sieht sich zufällig und sieht nicht blendend aus wie gewohnt… das ist charmant und nachvollziehbar.


Zeichnungen 

Die Zeichnungen sind hier auch sehr schön anzusehen. Sie heben sich nicht unbedingt vom aktuellen Standard ab, haben keinen direkten Wiedererkennungswert. Das macht aber nichts, denn sie sind äußerst detailliert und modern. Die Details und Hintergründe sind gut ausgearbeitet, auch die Frisuren und Kleidung der Charaktere wechselt ständig und sieht immer realitätsnah aus. Wirklich toll anzusehen ist auch die Oma von Kazuya, diese muss natürlich ihrem Alter entsprechend gezeichnet werden, hat zudem aber auch eine tolle Mimik. Generell sind die Mimiken hier gut getroffen und wechseln nicht allzu oft in einen albernen, vereinfachten Stil.

Eine Leseprobe könnt ihr auch hier auf Carlsens Website anschauen und euch so selber ein Urteil bilden, klick hier.


Allgemeines 

9783551771575

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 1. (28. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,3 x 18 cm

 

 

 

 

 

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.