Review: Star Blazer 2199 – Space Battleship Yamato Vol. 5

   Mittwoch, 28. November 2018   ,
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Was mit einer Mission zur Rettung unseres Planeten begann, wurde zu einer wahren Verfolgungsjagd. Trotz der Strapazen, konnte uns das letzte Volume zu Star Blazer 2199 – Space Battleship Yamato erreichen.

Das letzte Volume der 26-teiligen OVA zu Star Blazer 2199 – Space Battleship Yamato ist am 15. November erschienen und beinhaltet die finalen Episoden 22 bis 26. Dabei erwartet euch wie immer ein DigiPak mit O-Card, sowie diversem digitalem Bonusmaterial. Die Reise der Menschen zum weit entfernten Planeten Iscandar ist ein erbarmungsloser Kampf ums Überleben. Was uns in den finalen Logbüchern erwartete? Das präsentieren wir euch in unserer Finalen Review.

Achtung! Diese Review kann Spoiler zum Ende von Star Blazer 2199 – Space Battleship Yamato enthalten!


Handlung:

 

4260495765846_PT04Yuki Mori wurde gefangen genommen.

Die Gamillas mussten einen schweren Rückschlag einstecken. Denn die Yamato konnte den größten Teil der Streitkräfte durch ein geschicktes Manöver Handlungsunfähig machen, wodurch ein Erfolg ihrer Mission ein großes Stück gewachsen ist. Aber dennoch mussten die Menschen einen herben Rückschlag erleiden. Ausgerechnet die Navigationsoffizierin Yuki Mori wurde von gamillarischen Spionen gefangen genommen und wird auf deren Heimatplaneten Gamillas festgehalten. Natürlich steht für die Besatzung fest, Yuki um jeden Preis zu retten. Und so beschließen sie ins Feindgebiet einzudringen. Interessanterweise liegt der Heimatplanet des Feindes auf der Route nach Iscandar. Doch bei der Ankunft der Yamato in der Nähe von Gamillas, machen die Menschen eine unvorstellbare Entdeckung. Ihr Ziel liegt nämlich viel näher im feindlichen Territorium als gedacht.

Die Reise des Space Battleship Yamato hat nun ihr Ende gefunden. Über 26 Episoden konnten wir mitfiebern, ob den Menschen es gelingt, ihren von den Gamillas gebeutelten Planeten retten können. Das möchten wir euch natürlich nicht verraten. Aber eines können wir sagen. Wir konnten in einen Kosmos eintauchen, welcher sehr gut mit Hollywood Produktionen wie Star Wars oder Star Trek mithalten kann. Die Plottwists haben uns immer wieder überrascht und auch das Betrachten der Geschichte von beiden Seiten der Medaille konnte bei uns voll und ganz punkten. Wir hoffen sehr, dass KSM Anime im nächsten Jahr mit der Veröffentlichung der Sequel-Filmreihe beginnt. Denn diese Art von klassischer Science-Fiction funktioniert auch in der heutigen Zeit. Deshalb sprechen wir für die Geschichte ein ganz großes Lob aus.


Charaktere:

 

4260495765853_PT18Danke für die Vielzahl an interessanter Charakteren.

Eine gute Geschichte brauch starke Charaktere. Ob es sich dabei um Pro- oder Antagonisten handelt. Eine Geschichte wird durch die Entscheidungen dieser Charaktere bestimmt. Star Blazer 2199 konnte dieser Mission mehr als gerecht werden. Natürlich wurden manche Charaktere an die heutigen Gegebenheiten angepasst, was sich aber sehr Positiv auf diese auswirken konnte. Die Geschichte konnte uns alle Charaktere bieten, welche man für klassisches Science-Fiction benötigt. Dabei konnte besonders herausstechen, dass man sogar für die Gegenseite ein gewisses Maß an Sympathie entwickeln konnte. Dies haben wir auch in unserer Review zum vierten Volume als großen Pluspunkt genommen. Leiji Matsumotos Geschichte und seine erdachten Charaktere haben bei uns einen tiefen Eindruck hinterlassen, weshalb wir in unserem finalen Urteil zu diesen nichts bemängeln können.


Animation:

 

Mittlerweile hat die renommierte Mecha-Schmiede SOTSU Sunrise auch ein Auge auf das Studio XEBEC geworfen. Dies können wir gut nachvollziehen, da wir in puncto Animation in allen Episoden nichts zu beanstanden hatten. Die komplette OVA wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Aber auch das Studio AIC hat dabei eine sehr gute Vorarbeit geleistet, welche ein solides Fundament ebnete. Das Farbenspiel der beiden verschiedenen aber doch so ähnlichen Fraktionen war immer grandios in Szene gesetzt. Die CGI-Animation verlief immer reibungslos und konnte uns beweisen, dass man 2D und 3D in Anime ohne Leiden der Qualität kombinieren kann. Für diese gelungene Leistung vergeben wir wieder die höchste Wertung.


Sound/ Deutsche Synchronisation:

Wir möchten dem G&G Tonstudio aus Kaarst vielmals für die überaus gelungene Synchronisation dieses Meisterwerkes danken. Denn bei allen 26 Episoden fanden wir nichts Nennenswertes zu bemängeln. Im Vergleich zu der japanischen Originalfassung konnte man alle Rollen sehr gut besetzen. Dies haben wir aber bereits in den vergangenen Rezensionen gelobt. Auch der Sound konnte im Grande Finale wieder überzeugen. Es stimmt uns etwas wehmütig, dass diese großartige Reise nun zu Ende ist. Das letzte mal, bei welchem wir das Lied über das Weltraumschlachtschiff Yamato hörten, war ein würdiges Finale. Wir verleihen deswegen der Yamato den 5-Sterneorden.


Allgemeine Daten:

 

Erscheinungsdatum: 15. Novmeber 2018

Sprache: Deutsch, Japanisch

Untertitel: Deutsch

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Publisher: KSM Anime

Produktionsjahr: 2012

Laufzeit: 134 Minuten

Extras: DigiPak mit O-Card, Promo-Videos 1-7, Bildergalerie, ablösbarer FSK-Aufkleber

Quellen: KSM Anime
Bilder:  ©XEBEC ©KSM Anime

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