Review: Wo die Liebe anfängt Band 1

   Donnerstag, 16. April 2020   ,
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Wie schön, dass uns Tokyopop jeden Monat mit tollen neuen Manga aus der Shojo-Welt versorgt! Diesen Monat ist das: Wo die Liebe hinfällt von Taamo. Bekannt ist die Mangaka hier in Deutschland bereits durch ihre Serie: Haus der Sonne, diese ist ebenfalls bei Tokyopop erhältlich. Hier handelt es sich um eine ganz besonders niedliche Gesichte um eine süße Protagonistin, die eine besondere Eigenart hat. Neugierig geworden? Dann direkt weiterlesen!


Klappentext

Seit 15 Jahren wird Mahiru mit ihrer Zwillingsschwester Mayo verwechselt und leidet darunter, dass ihre Mitmenschen Mayo hübscher als sie finden. Doch obwohl sie sich in der Rolle des hässlichen Entleins gefangen fühlt, glaubt Mahiru fest daran, dass auf etwas Schlechtes immer etwas Gutes folgt – aber auch andersherum. Daher ist sie unentwegt darum bemüht, ihr Leben im Gleichgewicht zu halten. Als sie jedoch den charmanten Aoi kennenlernt und dieser ihr auch noch seine Gefühle offenbart, befürchtet sie, dass jeden Moment die Welt untergeht …

Handlung im Allgemeinen

Es handelt sich hier einen neuen Shojo Manga mit klassischem Aufbau.  Die Protagonistin ist der festen Überzeugung, dass sich in ihrem Leben Glück und Unglück die Waage halten. Das heißt sie strebt einen Alltag voller Einklang an, denn wenn sie etwas schönes erlebt, folgt ihr das Unglück auf dem Fuße. So machen sie Situationen, in denen ihr Herz klopft und sie sich freut, natürlich besonders Angst. Da kann sie es gar nicht gebrauchen, dass ein gutaussehender Mitschüler an ihr Interesse bezeugt. Noch viel schlimmer wird es, als dieser ihr auch noch seine Zuneigung bekundet. Mahiru unternimmt alles um ihm auszuweichen und ihr Glück nicht herauszufordern, doch das klappt nur mit mäßig Erfolg, denn irgendwie, mag sie ihn ja auch …

Der Manga ist episodisch aufgebaut und weist die typischen Charaktere eines Shojo Mangas auf, hinzukommen nämlich noch der beste Freund des Protagonisten, der ihn auf seltsame Art zu schützen versucht, und die kühle, unnahbare Schönheit, die immer weiter auftaut und sich mit der Protagonistin anfreundet. Trotzdem ist dieser Manga nicht der gewohnte Einheitsbrei. Mahirus Marotten beruhen offensichtlich auf einem Komplex, den sie aus dem Leben im Schatten ihrer Schwester zieht. Doch wie sie damit lebt und umgeht, ist neu und auch zwischendurch für Lacher gut. Der Manga hat einen sanften Humor und wirkt dabei selten albern. Generell wird versucht die ganze Geschichte mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu erzählen. Das macht sie sympathisch, frisch und auch unterhaltend.


Zeichnungen 

Die Zeichnungen hier sind eher simple gehalten. Man hat hier keine wunderschönen weiblichen Protagonistinnen, die von Sonnenstrahlen angestrahlt werden, keine glitzernden Traumtypen, sondern einen bodenständigen, simplen Zeichenstil. Wir finden hier keine ausgefeilten Hintergründe, keine aufwendigen Schattierungen und auch nicht unbedingt ein deutliches Wiedererkennungsmerkmal. Aber auch das macht nicht unbedingt etwas. Die Zeichnungen passen in das Bild der bodenständigen Story. Sie unterstreichen eher den Inhalt und lassen alles weg, was ablenken würde. Die Charaktere kommen auch ohne großes Drumherum aus und können Emotionen ausreichend darstellen. Zudem sind die Zeichnungen sehr niedlich, auf eine nicht übertriebene Art und Weise, man neigt dazu, das Wort „charmant“ verwenden zu wollen“, denn der Manga ist auf seine Art und Weise einfach sympathisch.

Wer sich selbst überzeugen möchte, kann sich die Leseprobe bei Tokyopop genauer ansehen, klick hier. 


Allgemeine Informationen

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  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: TOKYOPOP (2. März 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • Anzahl der Bände: mit 5 abgeschlossen
  • Extras: mit Shoco Card in der Erstauflage
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1,7 x 19 cm

 

 

 

 

 

 

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